Und zack, mitten im Sommer!

Das kennen wir doch alle: Gestern noch war das das Warten auf etwas da und ehe man sich versieht, steht man mittendrin und wundert sich mit einem Blick zurück! Wo sind die letzten Monate bloß geblieben?

Egal, der Sommer ist angeblich da, zumindest wir hier oben im Norden wurden von der großen, unerträglichen Hitze verschont, und es ist die Zeit, in der wir fast nur noch draußen leben. Garten, Natur, Ausflüge, kleine Reisen.

Und an dieser Stelle möchte ich sehr gern auf die Seite von Lübzerland verweisen: Hier wird unsere Region richtig schön vorgestellt, mit allen Hinweisen, die ein interessierter Besucher als auch Einwohner benötigt.

Es gibt noch kleine Paradiese, ganz nah und so schön…

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Es kribbelt….

 

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… mir in den Fingern, bin ganz unruhig: Ist der Winter endlich vorbei, kann ich endlich in den Garten hinaus und pflanzen? Fast alle Obstbäume haben wir beschnitten, um nicht zu sagen, alte, tote Äste heraus gesägt und Unmengen davon zum Osterfeuer geschleppt, das mittlerweile riesengroß in den Himmel ragt.

Richtig! Ostern steht auch bald vor der Tür und dann werden alle drei Paar Gartenschuhe angezogen, dann haben wir wieder die kleine Helferin dabei, die Oma und Opi hier im Dorf besuchen wird.

Aber noch sind die Gärten still, menschenleer. Noch halte auch ich mich am Kaminfeuer auf, warte, wie die Knospen an den Bäumen und Sträuchern auf ein wenig mehr Sonne…

 

 

Der Winter ist endlich da…

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… und das Fernsehen auch. Wie es sich hier oben im Norden Deutschlands gehört, natürlich der NDR. Schon am Morgen konnte man die Aufregung im Dorf spüren,  hier wurde Schnee geschippt, dort ging man mit Kindern die Dorfstraße rauf und runter und der Wirt unserer „Ottoquelle“ sorgte sich darum, dass der frisch aufgebrühte Kaffee für die Fernsehleute zu lange stehen würde. Wo bleiben sie nur?

Dann kamen sie, ließen sich am Ortsausgang Zeit, natürlich aus der Ferne neugierig beäugt, ließen ihr Auto dort stehen und näherten sich unserem Dorf zu Fuß. Na, und dann ging es los! Voraussichtlicher Sendetermin: Nordmagazin, Dorfgeschichten (Mecklenburg) am Montag, den 16. Januar 2017 um 19:30 Uhr

Da bin ich ja mal gespannt…

Zwischenzeit

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Bei wem waren die vorweihnachtlichen Tage nicht anstrengend und arbeitsreich? Und hoffentlich haben alle die Weihnachtstage im Kreise lieber Menschen genossen und verbringen jetzt die Tage zwischen den Feiertagen um inne zu halten.

Inne halten und vor dem Jahreswechsel „klar Schiff machen“, wie wir Norddeutschen gerne sagen. Liegengebliebenes noch zum Abschluss bringen, einen ersten Blick auf das kommende Jahr werfen, vielleicht Pläne für den nächsten Urlaub machen.

Der nächste Urlaub. Warum nicht mit dem Fahrrad? Die gefundene Karte ist schon ein paar Tage älter, aber vielleicht doch eine Orientierungshilfe für den Einen oder Anderen.

 

 

Wildschwein auf der Küchenhexe

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Für unseren gusseisernen Topf ist nicht mal ein Wildschwein zu groß! Nun, ehrlicherweise muss ich zugeben, ein Teil des Tieres…! Der Batzen Fleisch lag zusammen mit Gewürzen über Nacht in einem leckeren, trockenen Rotwein, wurde anderntags in großzügige Stücke geschnitten und ab in den gusseisernen Topf auf der Küchenhexe. Jetzt war Kreativität gefragt, denn das Wildschwein als auch das Kochen auf einem Holzfeuer war für mich absolutes Neuland. Und mit Rezepten tue ich mich immer schwer, ich kann mich einfach nicht an die Regeln halten! Also habe ich meinem Herzen einen Stoß gegeben und munter drauf los gewurschtelt.

Ohne Eigenlob, wir waren begeistert! Das beste Gulasch, das wir je gegessen hatten! Landleben, Du wunderbares Landleben…

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Novemberlicht

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Die Welt mag einem, besonders jetzt, zu dieser Jahreszeit, düster und grau erscheinen. Die Bäume kahl, schwarz und tropfnass in der Stadt.

Aber hier auf dem Land, mitten in Mecklenburg, trete ich aus der Haustür und jedes Mal verzaubert mich die Natur, lässt mich lächeln, macht das Herz leicht, ganz leicht.

Schaut euch dieses rosige Novemberlicht an und sagt selbst: Das Leben kann so schön sein!

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Saibling aus dem Gehlsbach

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Da trinke ich meinen ersten Morgenkaffee an diesem nebligen Sonntagmorgen, stöbere ein bisschen im Netz während draußen ein Trecker vorbei rumpelt und stoße dabei auf ein Rezept nebst netter Fahrradseite. Saibling gebeizt in Kaffee aus unserem Gehlsbach, das hört sich spannend an! Ha! Und ich weiß, wer im Nachbardorf Saiblinge anbietet!

Letzte Woche Wildschwein-Gulasch, nächste Woche Saibling? Immer wieder entdecke ich Neues für mich in diesem anderen Leben auf dem Land. Ich will es nie mehr tauschen!